Grabsteine

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Urnengrabplatte


13:36:24 18-11-2013

Kein Ereignis ist im Leben so bewegend wie der Verlust eines geliebten Menschen. Ob nach langer Krankheit oder durch ein unerwartetes Ereignis, wenn ein Mensch, der einem nahe steht, aus dem Leben geht, sehen sich die Angehörigen mit einer Vielzahl an Entscheidungen konfrontiert. Denn nach wie vor haben nur die wenigsten für den Fall ihres Ablebens Vorkehrungen getroffen. Sodass die Hinterbliebenen oftmals vor der schwierigen Aufgabe stehen, die richtige Art der Beisetzung für den Verstorbenen auszuwählen. Die Entscheidung zwischen einer Sargbestattung oder einer Einäscherung in einem Urnengrab sowie einem Naturbegräbnis bis hin zur anonymen Beerdigung, muss oft unter Zeitdruck getroffen werden. Fällt die Wahl auf einen Grabstein mit Bepflanzung, einen Liegestein oder auf eine Urnengrabplatte? Viele Fragen, die es für die Angehörigen nicht immer einfach machen, unter den verschiedenen Möglichkeiten eine passende Ruhestätte und eine Trauerplatte zu finden.

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Ort des Gedenkens

Für die Angehörigen ist die Grabstelle ein wichtiger Ort, an dem sie immer wieder zurück kehren können, um sich mit dem Verstorbenen auszutauschen. Sei es in stillen Gesprächen und gemeinsamen Erinnerungen, aber auch Tränen und Wut, die den Verlust des geliebten Menschen auslösen, haben hier ihren Platz. Somit kann die Gestaltung der Grabstätte verschiedene Emotionen ausdrücken. Mit einer Urnengrabplatte oder einem Grabstein wird in individueller Art und Weise an den Verstorbenen erinnert. So wird das Grab zur Gedenkstätte, an der der Grabstein, beziehungsweise die Urnengrabplatte den Grenzstein zwischen Leben und Tod markiert. So bietet dieser Ort die Möglichkeit sich von dem Toten zu verabschieden. Zur Gestaltung des Grabes gehören neben den passenden Grabsteinen oder Urnengrabplatten der Grabschmuck, dabei sind die Grablaternen und Grabvasen am besten geeignet als Grabschmuck.. Wobei Urnengrabplatten die gesamte Grabstätte abdecken und sich damit die Bepflanzung und die Grabpflege reduziert. Eine andere Gestaltungsmöglichkeit ist die Kombination von einem Grabstein und einer Urnengrabplatte, die die Grabstätte nur zum Teil abdeckt, sodass noch Platz für einige Blumen ist. Bei einem Urnengrab Grabplatte, die komplett den Grab abdeckt, übernimmt diese die Funktion des klassischen Grabsteins. In die Urnengrabplatte werden dann die Namensinschrift und die Geburts- und Sterbedaten oder ein kleiner Gedenkspruch mittels einer wasserfesten Gravur eingraviert werden. Die Urnengrabplatten können aus den unterschiedlichsten Materialien wie Granit, Sandstein und Marmor bestehen. Aber es gibt auch Anfertigungen aus Eisen oder zum Beispiel Kupfer. In welcher Form eine Grabstätte gestaltet werden kann, ist in den jeweiligen Friedhofsordnungen der Kirchen, Gemeinden und Kommunen festgelegt. Hier sind unter anderem die erlaubte Größe eines Grabsteins oder einer Urnengrabplatte geregelt sowie die farbliche und dekorative Gestaltung der Granitplatte.


Urnengrabplatte

Die Feuerbestattung

Bei der sogenannten Einäscherung wird der Verstorbene in seinem Sarg in einem Krematorium verbrannt. Ein Schamottstein, der aus feuerfestem Material besteht, wird dem Sarg beigelegt. Dieser Stein wird mit den Daten des Toten gekennzeichnet, damit bei der Verbrennung keine Verwechselung geschieht. Die Asche, die nach der Verbrennung über bleibt, kann in verschiedenen Formen beigesetzt werden. Da in Deutschland der Friedhofszwang besteht, ist es nicht gestattet, die Asche frei zu verstreuen, oder die Überreste des Verstorbenen mit nach Hause zu nehmen. Denn es ist gesetzlich festgelegt, dass der Verblichene auf einem Friedhof, beziehungsweise einem vergleichbaren Ort, seine letzte Ruhe finden soll. Wie zum Beispiel in einem Urnengrab, hier wird die Urne in der Erde versengt und die Grabstätte mit einer Urnengrabplatte, oder auch Urnengedenkplatte genannt, abgedeckt. Des Weiteren kann die Urne ihren Platz in einer Urnenwand, die in einer dafür vorgesehenen Hallen steht, finden. Im Gegensatz dazu wird bei Naturbestattungen, die Urnen, die aus Material bestehen, welches biologisch abbaubar ist, unter dafür bestimmte Bäumen beigesetzt. Eine andere Möglichkeit ist die anonyme Beerdigung, die auf separaten Feldern des Friedhofes, durch verstreuen der Asche des Toten, stattfindet. Kein Grabstein oder eine Urnengrabplatte kennzeichnen hier den Ort der letzten Ruhestätte. In anderen Ländern wie in der Schweiz steht es den Angehörigen frei wie sie mit der Asche des Verstorbenen verfahren. Ob sie ihren Platz in einem Urnengrab mit einer Urnengrabplatte findet oder der verblichene Ehegatte in seiner Urne im Wohnzimmerschrank steht. Das hört sich für den einen oder anderen vielleicht etwas makaber an, aber die Diskussion inwieweit der Friedhofszwang heute noch zeitgemäß ist, bleibt in Deutschland weiterhin aktuell.


Beisetzungen im Wandel der Zeit

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Urnenbeisetzungen in Deutschland stetig angestiegen. Das liegt zum einen daran, dass ein Urnengrab nach wie vor immer noch geringere Kosten verursacht wie eine Sargbestattung. Zum anderen aber auch, dass diese Form der Beisetzung von der Gesellschaft beziehungsweise der Kirche mehr und mehr akzeptiert wird. Außerdem nutzen immer mehr Angehörige die Möglichkeit den Toten in Nachbarländern, wie in den Niederlanden, einäschern zu lassen, da ihnen dort ein breiteres Spektrum an Beisetzungsvarianten zur Verfügung steht. Aufgrund der ablehnenden Haltung der katholischen Kirche wurden bis weit ins 20. Jahrhundert Sargbestattungen der Urnenbeisetzung vorgezogen. Erst 1963 musste eine katholische Beerdigung nicht automatisch eine Sargbeisetzung sein, denn es bestand erstmalig die Wahl, sich für ein Urnengrab mit einer Urnengrabplatte oder einem Urnengrabstein zu entscheiden. Warum eine Feuerbestattung in früheren Zeiten nicht zulässig war, liegt im Ursprung des Christentums, denn eine Einäscherung stand im Widerspruch zum Glauben an die Auferstehung. Richtlinie hierfür war die Beisetzung Jesus, der nach der Kreuzigung in einer Höhle seine letzte Ruhe fand. Erst die relative Unversehrtheit seines Körpers, ermöglichte die leibhaftig Auferstehung in seiner eigenen Gestalt. Nur in dieser Form war ein Leben nach dem Tode möglich. So war dieser Glaube in Zeiten der Seuchenerkrankungen für die Betroffenen eine doppelte Strafe. Denn jeder, der an der Seuche erkrankte, wusste, wenn er diese Krankheit nicht überlebte, dass sein Körper verbrannt wurde, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Damit bestand keine Hoffnung mehr auf eine leibhaftige Auferstehung. Des weiteren wurde der Feuertod als eine Strafe für Verbrecher, beziehungsweise für Hexenverbrennungen genutzt, so wurde sichergestellt, dass die Verurteilten keine Chance auf ein Leben nach dem Tode hatten.


Bestattungen und ihre kulturellen Unterschiede

Andere Glaubensrichtungen, wie die Orthodoxen in Griechenland, stehen der Einäscherung immer noch negativ gegenüber. Hier ist diese Form der Beisetzung erst seit 2006 gestattet und Urnengräber mit Urnengrabplatte, beziehungsweise Urnengrabmal, sind auf Friedhöfen immer noch selten zu sehen. In anderen Ländern wie in Indien gilt die Feuerbestattung als natürliche Beisetzungsart. Denn hier herrscht unter anderem der Glaube, das während der Verbrennung die Seele des Toten vom sterblichen Körper befreit wird. So verschieden die Kulturen so unterschiedlich auch die Vorstellung über den Tod beziehungsweise die Existenz des Menschen über diesen hinaus. Da die meistens Menschen den Gedanken an den Tod verdrängen und sich nur selten mit ihrer eigenen Beerdigung auseinandersetzen, wird diese auch nicht so selbstverständlich geplant wie eine Hochzeit oder eine Taufe, die ganz normal zum Leben dazugehören. So ist es immer noch die Minderheit, die sich frühzeitig eine eigene Beisetzungsart aussuchen und sich so für eine Sargbestattung oder ein Urnenbegräbnis mit einer Urnengrabplatte entscheiden können. In unserem Kulturkreis ist das Sterben ein Tabuthema und die Entscheidung über die letzte Ruhestätte liegt in der Regel bei den Angehörigen. Im Gegensatz dazu wurde in anderen Kulturen, wie bei den Ägyptern, das Grab als Übergangswohnung für den Verstorbenen gesehen. Damit er auf dem Weg ins Jenseits nicht auf Dinge verzichten musste, die er bereits zu Lebzeiten besaß, wurde seine letzte Ruhestätte dementsprechend erbaut und eingerichtet. Je vermögender und bedeutender der Mensch war, um so früher begann die Planung und die Errichtung der Grabstätte. Dabei reichten keine einheitlichen Urnengrabplatten aus, sondern es wurden monumentale Skulpturen und Gedenksteine gestaltet. Für den jeweiligen König, den Pharao, wurde bereits im ersten Jahr seiner Herrschaft sein späterer Beisetzungsort erbaut. Je länger der Pharao regierte, um so imposanter wurde seine Gedenkstätte, natürlich auf seine Anweisungen hin gestaltet.


Die Zukunft der Grabgestaltung

Ob wir in unserer Modernen Gesellschaft mit der Einstellung zum eigenen Ableben in der Zukunft offener umgehen können, sodass wir noch zu Lebzeiten ganz selbstverständlich aktiv an unserer eigenen Grabgestaltung teilnehmen, bleibt abzuwarten. Auch wenn durch die Friedhofsverordnungen gewisse Vorgaben und Einschränkungen, im Bezug auf die optische Erscheinung des Grabes bestehen, so haben sich doch in den letzten Jahren die Vorschriften auf die individuelle Einrichtung der letzten Ruhestätte gelockert. Mittlerweile gibt es für Fußballfans wie vom Verein Schalke 04, eigene Friedhöfe wobei die Gräber und die Urnengrabplatten natürlich auch in der Vereinsfarbe weiß/blau dekoriert sind. Inwieweit sich im digitalen Zeitalter das Bild der Friedhöfe verändert, wird sich zeigen. Bis jetzt sind Urnengrabplatten mit eingebauten Computern und Bildschirmen, an denen die Besucher Nachrichten und Grüße ins „Jenseits“ hinterlassen können, noch Zukunftsmusik. Allerdings gibt es schon vereinzelt die Gravierung einer E.Mail Adresse auf Grabsteinen oder Urnengrabplatten. So führt die Inschrift zum Beispiel auf einer Urnengrabplatte direkt auf eine Internetseite, die zum Andenken für den Verstorbenen gestaltet wurde.


Die Möglichkeiten in der Zukunft sind vielfältig allerdings kommt es dabei immer darauf an wie sie von der Gesellschaft und den verschiedenen Glaubensrichtungen akzeptiert werden. Die Gestaltung und technische Vorrichtungen im Bezug auf Grabsteine und Urnengrabplatten sind noch ausbaufähig.

Bei uns ist es sicher!
Aktuelle Bewertungen
Michael RickesBewertung - 5 Sterne 19-08-2017

Möchte mich bei Ihnen für die Urnengrabplatte für meine Mutter recht herzlich bedanken. Die Platte sieht super aus. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen

Tina WormBewertung - 5 Sterne 17-08-2017

Grabplatte ist sehr schön und heile bei meiner Familie in Deutschland angekommen.Schnelle Lieferung vielen Dank.Grüsse Fam. Van den Bossche aus Belgien.

SticklerBewertung - 5 Sterne 15-08-2017

Guten Tag,

die Platte kam gestern an, alles perfekt. Vielen Dank.

MfG J.Stickler

GG Granitgravur GmbH
Anzahl von Bewertungen: 50
Durchschnittlich: 4.98 von 5
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