Grabsteine

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Carrara Marmor


08:30:25 17-10-2017

Carrara Marmor ist ein spezielles Material für verschiedene Umgebungen. Grundsätzlich gehört dieser spezielle Marmor zu den anderen Gruppen des Marmors dazu. Er besteht aus Carbonatgestein. Dieses wiederum besteht aus Mineralen wie Calcit, Dolomit oder Aragonit. Der Name ist vermutlich mit dem griechischen verwandt, welches schimmernd bzw. glänzend bedeutet.

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Der Fokus dieser Ausführung liegt auf dem Marmor aus Carrara. Zunächst sollte erklärt sein, woher Carrara Marmor kommt und er in natürlicher Umgebung zu finden ist.


Marmor aus Carrara ist der bekannteste Marmor in der Welt. Er tritt in unterschiedlichen Formen in Erscheinung. Im Grunde ist er ein Überbegriff unterschiedlicher Handelsnamen. Diese richten sich nach dem Steinbruch, der Güte, der Tradition und der Konvention. Die Konvention ist dabei eine Art Regel, die von einer Gruppe zu einem gemeinsamen Konsens beschlossen wurde. Jene Übereinkunft könnte ausgehandelt oder stillschweigend zustande gekommen sein.


Marmor aus Carrara hat also beispielsweise folgende Handelsnamen: Ordinario, Carrara-Marmor C, Venato oder Calacatta. Carrara selbst ist eine Stadt in der Toskana.


Carrara Marmor wird seit der römischen Epoche gewonnen und gefördert. Michelangelo verschaffte dem typischen Marmor erst Berühmtheit und steigerte sein allgemeines Interesse. Deswegen wird dieser oft mit dem Namen Michelangelo Marmor betitelt. Der Michelangelo Marmor bzw. der Carrara Marmor wurde zunächst in der Toskana-Stadt nur langsam gefördert und nicht seine Kapazitäten ausgeschöpft. Das Herausarbeiten des Marmors war aufwendig und mühsam. Die Arbeit, welche vorwiegend von Hand und einfachen Hilfsmitteln vollzogen, war zeitaufwendig und wenig effektiv. Zu solchen einfacheren Transportmitteln zählten die Lizzatura beispielsweise. Erst moderne Steinbruchmaschinen, angetrieben mittels Dampf, Diesel und Elektro, verschafften einen Auftrieb in der Geschwindigkeit des Abbaus. Marmor aus Carrara wurde dadurch als zentrales Material weltweit. Die Erschließung von Zufahrtsstraßen zu dem Steinbruch ermöglichten, den weltweiten Bedarf besser zu bedienen. Die Produktion wurde gesteigert und die Nachfrage umfassender bedient.


Die meisten Steinbrüche des Marmors liegen circa in 1.000 Höhe. Interessante Orte sind dabei die unterirdischen Steinbrüche oder die Brücke der Marmorbahn beispielweise. Mit Sicht auf die Stadt Carrara kann der Betrachter die Steinbrüche im Hintergrund bereits erblicken.


Wie ist der Michelangelo Marmor eigentlich entstanden? Vor ca. 30 Millionen Jahren entwickelte er sich im Tertiär. Er ist ein geologischer Zeitabschnitt, welcher in der Erdneuzeit liegt. Er ist somit vor Beginn des Quartärs zu finden. Er dauerte 2,6 Millionen Jahre und reichte bis zum Klimawandel hinein. Das Klima war in der Zeit entscheidend wärmer als heute. Nach dieser Zeit, in der die Saurier und besonderen Pflanzenwelten ausstarben, entwickelte sich das gemäßigte Klima, das wir heute vorfinden und kennen. Das Tertiär selbst wird in zwei Phasen eingeteilt: Paläogen für das ältere und Neogen für das jüngere Zeitalter. In diesen Phasen schoben sich die Kontinentalplatten von Afrika und Europa aufeinander. Sie wölbten sich zu den apuanischen Alpen auf, die im heutigen Nordwesten der Toskana liegen. Dadurch wurden sie stark zusammengepresst. Calcit-Ablagerungen, welche aus abgestorbenen Meeresorganismen bestehen, wurden dabei stark gepresst. Mittels intensivem Druck bildete sich Carrara Marmor.


Das erste Mal wurde der Marmor aus Carrara 50 vor Christus gebrochen. Dies war in der römischen Epoche.


Wo wird der Marmor aus Carrara eigentlich verwendet? Der Marmor wird für Bodenbeläge wie Platten oder Stufen benutzt. Dies ist besonders in warmen Regionen interessant, da das Material Marmor eine kühlende Wirkung besitzt. Dies passiert dadurch, dass sie die Außenwärme nicht in sich aufnehmen und speichern. Dadurch entwickelt sich in den Wohnungen und Häuser weniger Wärmestau. Eine ähnliche Funktion kann mit Fliesen erzielt werden. In kälteren Regionen ist das Gegenteil erwünscht. Ein Wärmeerhalt wird hier mittels Teppiche erreicht. Interessant bleibt an jenen Orten der Marmor für Küchen, Badezimmer oder als Abdeckplatten für Tische, Vitrinen, Küchenzeilen und anderes. Das Material hat gleichfalls den Vorteil, dass es relativ bruchsicher ist. Grobes Arbeiten oder Reinigen ist auf ihm problemlos möglich. Auch ist er gegen chemische Reinigungsmittel nicht so anfällig und hinterlässt keine Flecken nach dessen Gebrauch.


Des Weiteren nutzen die Bildhauer alias Michelangelo Marmor diesen für ihre Kunstwerke. Der Statuario gehört zu solch ein Kunstwerk, welches aus dem Michelangelo Marmor hergestellt wurde. Der Begriff Statuario entstand aus der langjährigen Verwendung des Materials zur Bildhauerei. Daraus entwickelte sich der Name Statue. Der Carrara Ordinario unter dem Michelangelo Marmor ist im Übrigen weiß schimmernd, ohne dass er behandelt wird. Dies macht ihn für Bildhauer attraktiv. Aus diesem Grunde ist er allerdings sehr teuer. Neben Michelangelo bezogen ebenso andere berühmte Bildhauer den Carrara Marmor aus der Toskana. Zu ihnen gehören Luigi Bernini, Gian Lorenzo, Donatello, Pisano, und Canova. Der vollständige Name Michelangelos war im übrigen Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni. Er wurde am 6. März 1475 in der Toskana geboren. Am 18. Februar 1564 verstarb er in Rom. Er gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer der italienischen Hochrenaissance. Neben der Bildhauerei investierte er seine Zeit und Künste in Architektur, Malerei und Dichtung. Der Marmor wird mittels Hammer, verschiedene Meißel, Pfeil Profischnitz- und Bildhauereisen, Klüpfel und viele andere Werkzeuge bearbeitet. Selbst elektrische Werkzeuge wie Mastercarver Schnitz- und Fräsmotoren könnten heutzutage zur Anwendung kommen, um eine Schnelligkeit und Genauigkeit in der Bearbeitung des Marmors zu erzielen. Auf Tutorials wie beispielsweise bei YouTube soll an dieser Stelle verwiesen werden, um sich zu diesem Thema weitere Informationen einzuholen. Einige Bücher thematisieren diese Form der Bildhauerei ebenso und können gekauft oder ausgeliehen werden.


Zum anderen verziert der Marmor wichtige Erinnerungsstücke wie Grabsteine. Sie sind äußerst widerstandsfähig und gegen Wind und Wetter gerüstet. Das macht sie dafür attraktiv. Gravuren an dem Marmor aus Carrara können einfach vorgenommen werden. Diese Inschriften sind zeitlos, da sie lange Bestand haben.


Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurden circa 100.000 Tonnen jährlich gefördert. Die Fördermengen sind allerdings mittlerweile auf 5 Millionen Tonnen pro Jahr angestiegen. Dies stört Umweltaktivisten, die für eine Einschränkung der Förderung plädieren.


Zu Marmor werden nur Marmore im petrografischen Sinne gezählt. Dazu gehören Silikatmarmore und Silikatgranatmarmore. Von der Bezeichnung hingegen ausgeschlossen sind Kalksteine, Dolomite, Kalkbrekzien, Travertine und die Onyxmarmore. Kalksteine sind so zum Beispiel Sedimentgesteine, die aus dem chemischen Stoff Calciumcarbonat bestehen. Die chemische Kurzform lautet CaCO3. Kalkstein ist ein sehr variables Gestein, das in unterschiedlichen Formen auftreten kann. Da die Beschaffenheit des Kalksteins so umfangreich ist, gibt es bereits eine eigene geologische Fachrichtung zu dem Material: die Karbonatsedimentologie. Wirtschaftlich gesehen ist Kalkstein als Baustoff interessant.


In anderen Ländern kommt auch Konkurrenzmarmor vor. In Deutschland sind es der Crottendorfer Marmor, der Auerbacher Marmor und andere beispielsweise. In Bulgarien kommen gleich mehrere Marmortypen vor. Zu ihnen gehören der Berkovitza Marmor, der Glavanovzi Marmor, der Lepeniza Marmor, der Sandanski Marmor, der Sitovo Marmor und viele mehr. In anderen Ländern Europas sind weitere Marmorarten zu finden. Finnland, Frankreich, Norwegen, Griechenland, Österreich, Portugal, Polen, Rumänien, die Schweiz, Makedonien, Schweden und andere gehören dazu. Selbst in Italien finden wir andere Marmorvorkommen. Marmore wie der Cipollino Damascato, der Bardiglio (ebenfalls ein Carrara Marmor), der Giallo di Siena und der Laaser Marmor bilden andere Typen bzw. stammen aus anderen Regionen. In Asien sind andere Arten von Marmor in der Türkei zu finden. In Amerika haben wir Marmorvorkommen in den USA und Kanada.


Schließlich sollten die Beschaffungsorte für die Interessenten noch erwähnt werden, wo sie den Carrara Marmor kaufen könnten. Neben den Baugeschäften, die den Michelangelo Marmor anbieten, gibt es Online-Geschäfte, die dies ebenfalls tun. Die Preise liegen bei beispielsweise für den Carrara Venatino CD bei ca. 53 € für den laufenden Meter. Da das Material sehr schwer ist, sollten die Transportkosten zuvor abgeklärt werden. Bei großen Mengen spielt das besonders eine Rolle. Wenn der Marmor für einen Grabstein zum Beispiel verwendet wird, halten die sich diese zumeist in Grenzen. Zum Teil sind Auslieferungen nach Deutschland je nach Geschäft kostenlos.


Neben den dekorativen Verwendungszwecken für Bodenbeläge können Splitter aus Marmor für verzierende Zwecke verwendet werden. Es muss ja nicht immer eine durchgehende Platte sein, die benutzt wird. Splitterteile sehen sehr schön im Garten oder Aquarien aus. Hier könnte das Material nach Kilo bestellt werden, denn der Preis richtet sich bei der Art des Materials nach dieser Einheit.


Fazit


Für Angehörige oder Freunde, die ein Begräbnis eines verstorbenen Verwandten planen müssten, ist diese Form eines Grabsteins besonders empfehlenswert. Das Material Marmor ist pflegeleicht und besonders resistent gegen äußere klimatische Bedingungen. Das Material kann leicht von Fachgeschäften, die diese anbieten, bereits bearbeitet und graviert werden. Zumeist liefern diese die Grabsteine kostenlos aus. So bleiben die Erinnerungen an die verstorbenen Personen erhalten und geben der Grabstätte eine besondere Aura, wie es sonst kaum ein anderes Material schafft.


Das Material aus Carrara ist besonders attraktiv dazu, da es bereits über eine lange Tradition verfügt wie sonst kaum ein anderer Marmor. Es geht auf das römische Reich zurück. Und selbst Michelangelo bearbeitete dieses Material mit Hingabe und Können. Dies mag der Betrachter unbewusst vergleichen, wenn er solch einen Grabstein erblickt und zuvor die Statuen mit dem weißen Marmor gesehen hatte.

Bei uns ist es sicher!
Aktuelle Bewertungen
Familie HefnerBewertung - 5 Sterne 19-09-2017

Guten Tag, der Grabstein hat uns erreicht. Wir sind sehr zufrieden mit dieser Arbeit.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen Familie Hefner

Michael RickesBewertung - 5 Sterne 19-08-2017

Möchte mich bei Ihnen für die Urnengrabplatte für meine Mutter recht herzlich bedanken. Die Platte sieht super aus. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen

Tina WormBewertung - 5 Sterne 17-08-2017

Grabplatte ist sehr schön und heile bei meiner Familie in Deutschland angekommen.Schnelle Lieferung vielen Dank.Grüsse Fam. Van den Bossche aus Belgien.

GG Granitgravur GmbH
Anzahl von Bewertungen: 50
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